Logarithmische Integration einfach erklärt: 1/x integrieren

Logarithmische Integration verständlich erklärt: Lerne, wie du 1/x und ähnliche Funktionen mit dem natürlichen Logarithmus integrierst – mit Schritt-für-Schritt-Anleitung und durchgerechneten Beispielen.

📅 Aktualisiert 29. Juni 202615 Min. Lesezeit✍️ Rocket Tutor Redaktion

Hast du dich jemals gefragt, wie Wissenschaftler die Stärke von Erdbeben (Richter-Skala) oder die Lautstärke von Musik (Dezibel) messen? Diese Dinge wachsen nicht linear, sondern exponentiell. Um sie zu verstehen und zu berechnen, braucht man ein spezielles Werkzeug: den Logarithmus. In der Integralrechnung stoßen wir auf ein Problem: Die normale Potenzregel funktioniert für 1/x1/x nicht. Die Lösung ist die logarithmische Integration. Sie ist nicht nur ein Trick für die Prüfung, sondern das mathematische Fundament, um Phänomene zu analysieren, die sich vervielfachen statt zu addieren. Wenn du das hier meisterst, schaltest du ein neues Level im Verständnis von Wachstums- und Zerfallsprozessen frei – von der Biologie bis zur Finanzwelt.

Schnellantwort

Bei der logarithmischen Integration geht es darum, Funktionen vom Typ 1x\frac{1}{x} oder cx\frac{c}{x} zu integrieren. Die Potenzregel versagt hier, weil man durch null teilen würde. Die Lösung lautet: Die Stammfunktion von 1x\frac{1}{x} ist der natürliche Logarithmus lnx\ln|x|. Mit dieser Regel und den bekannten Logarithmusgesetzen lassen sich bestimmte Integrale elegant berechnen und vereinfachen.

Vorwissen

Bevor wir starten, wiederholen wir kurz die Grundlagen:

  • Stammfunktion und bestimmtes Integral: Die Stammfunktion F(x)F(x) ist die „Aufleitung" von f(x)f(x). Mit ihr berechnen wir die Fläche unter dem Graphen von f(x)f(x) zwischen den Grenzen aa und bb.

    • Formel: abf(x)dx=[F(x)]ab=F(b)F(a)\int_{a}^{b} f(x) \,dx = [F(x)]_{a}^{b} = F(b) - F(a)
    • Beispiel: Für f(x)=2xf(x) = 2x ist F(x)=x2F(x) = x^2. Die Fläche von x=1x=1 bis x=3x=3 ist F(3)F(1)=3212=8F(3) - F(1) = 3^2 - 1^2 = 8.
  • Grundlegende Integrationsregeln:

    • Potenzregel: xndx=xn+1n+1+C\int x^n \,dx = \frac{x^{n+1}}{n+1} + C (funktioniert nicht für n=1n = -1)
    • Faktorregel: cf(x)dx=cf(x)dx\int c \cdot f(x) \,dx = c \cdot \int f(x) \,dx
    • Summenregel: (f(x)+g(x))dx=f(x)dx+g(x)dx\int (f(x) + g(x)) \,dx = \int f(x) \,dx + \int g(x) \,dx
  • Logarithmusgesetze: Diese sind wichtig, um Ergebnisse zu vereinfachen.

    • Subtraktion: ln(a)ln(b)=ln(ab)\ln(a) - \ln(b) = \ln(\frac{a}{b})
      • Beispiel: ln(10)ln(2)=ln(102)=ln(5)\ln(10) - \ln(2) = \ln(\frac{10}{2}) = \ln(5)
    • Multiplikation mit Faktor: cln(a)=ln(ac)c \cdot \ln(a) = \ln(a^c)
      • Beispiel: 3ln(2)=ln(23)=ln(8)3 \cdot \ln(2) = \ln(2^3) = \ln(8)

Aufgabentyp 1: Integration von Funktionen mit 1/x

Die logarithmische Integration kommt immer dann ins Spiel, wenn du Funktionen der Form 1x\frac{1}{x} oder cx\frac{c}{x} integrieren sollst. Wir kennen die Potenzregel zur Integration von xnx^n. Aber was passiert, wenn wir f(x)=1/xf(x) = 1/x integrieren wollen? Das ist dasselbe wie x1x^{-1}.

Wenn wir die Potenzregel anwenden würden (n=1n=-1), müssten wir durch 1+1=0-1 + 1 = 0 teilen, was unmöglich ist. Hier brauchen wir eine neue Regel.

Die Regel für die logarithmische Integration

Die Stammfunktion von f(x)=1xf(x) = \frac{1}{x} ist die natürliche Logarithmusfunktion.

1xdx=lnx+C\int \frac{1}{x} \,dx = \ln|x| + C

Warum der Betrag |x|?

Die Funktion f(x)=1/xf(x) = 1/x ist für alle xx außer x=0x=0 definiert (also auch für negative Zahlen). Die Logarithmusfunktion ln(x)\ln(x) ist aber nur für positive Zahlen definiert. Die Betragsstriche stellen sicher, dass wir immer einen positiven Wert in den Logarithmus einsetzen. So ist die Stammfunktion für den gesamten Definitionsbereich von 1/x1/x gültig.

Graph von 1/x und zugehöriger Stammfunktion ln|x|
Graph von 1/x und zugehöriger Stammfunktion ln|x|

Anwendung mit der Faktorregel

Wenn ein konstanter Faktor dabei ist, ziehen wir ihn einfach vor das Integral.

cxdx=c1xdx=clnx+C\int \frac{c}{x} \,dx = c \cdot \int \frac{1}{x} \,dx = c \cdot \ln|x| + C

Beispiel: 5xdx=5lnx+C\int \frac{5}{x} \,dx = 5 \cdot \ln|x| + C

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Integrationsgrenzen bestimmen: Lies die untere Grenze aa und die obere Grenze bb aus der Aufgabenstellung ab. Manchmal musst du eine Grenze erst berechnen (z. B. eine Nullstelle).
  2. Stammfunktion bilden: Bestimme die Stammfunktion F(x)F(x). Der Term c/xc/x wird zu clnxc \cdot \ln|x|. Andere Terme integrierst du mit den bekannten Regeln.
  3. Hauptsatz anwenden: Setze die obere und untere Grenze in die Stammfunktion ein: A=[F(x)]ab=F(b)F(a)A = [F(x)]_{a}^{b} = F(b) - F(a).
  4. Ergebnis berechnen und vereinfachen: Nutze die Logarithmusgesetze (z. B. ln(a)ln(b)=ln(a/b)\ln(a) - \ln(b) = \ln(a/b)), um den Ausdruck so weit wie möglich zu vereinfachen.

Durchgerechnete Beispiele

Beispiel 1

Aufgabe

Berechnen Sie den Flächeninhalt, der vom Graphen der Funktion f(x)=1xf(x) = \frac{1}{x}, der x-Achse und den Geraden x=1x=1 und x=ex=e eingeschlossen wird.

Fortschritt
4 / 4
  1. Schritt 1
    Integrationsgrenzen bestimmen

    Die Grenzen sind direkt in der Aufgabe gegeben:

    • Untere Grenze: a=1a = 1
    • Obere Grenze: b=eb = e (e ist die Eulersche Zahl, ca. 2,718)
  2. Schritt 2
    Stammfunktion bilden

    Die Funktion lautet f(x)=1xf(x) = \frac{1}{x}. Wir wenden die neue Regel an.

    F(x)=1xdx=lnxF(x) = \int \frac{1}{x} \,dx = \ln|x|

    Da das Intervall [1,e][1, e] nur positive Zahlen enthält, können wir die Betragsstriche weglassen: F(x)=ln(x)F(x) = \ln(x).

  3. Schritt 3
    Hauptsatz anwenden

    A=[ln(x)]1e=ln(e)ln(1)A = [\ln(x)]_{1}^{e} = \ln(e) - \ln(1)

  4. Schritt 4 · Ergebnis
    Ergebnis berechnen und vereinfachen

    Wir wissen, dass ln(e)=1\ln(e) = 1 und ln(1)=0\ln(1) = 0.

    A=10=1A = 1 - 0 = 1

Ergebnis:

Der Flächeninhalt beträgt genau 1 Flächeneinheit.

Beispiel 2

Aufgabe

Berechnen Sie das bestimmte Integral der Funktion f(x)=4xf(x) = \frac{4}{x} im Intervall [2,8][2, 8].

Fortschritt
4 / 4
  1. Schritt 1
    Integrationsgrenzen bestimmen

    Die Grenzen sind durch das Intervall gegeben:

    • Untere Grenze: a=2a = 2
    • Obere Grenze: b=8b = 8
  2. Schritt 2
    Stammfunktion bilden

    Die Funktion ist f(x)=4xf(x) = \frac{4}{x}. Wir wenden die Faktor- und Logarithmusregel an.

    F(x)=4xdx=41xdx=4lnxF(x) = \int \frac{4}{x} \,dx = 4 \cdot \int \frac{1}{x} \,dx = 4 \ln|x|

    Da das Intervall [2,8][2, 8] positiv ist, gilt: F(x)=4ln(x)F(x) = 4 \ln(x).

  3. Schritt 3
    Hauptsatz anwenden

    A=[4ln(x)]28=4ln(8)4ln(2)A = [4 \ln(x)]_{2}^{8} = 4 \ln(8) - 4 \ln(2)

  4. Schritt 4 · Ergebnis
    Ergebnis berechnen und vereinfachen

    Wir klammern den Faktor 4 aus und verwenden das Logarithmusgesetz ln(a)ln(b)=ln(a/b)\ln(a) - \ln(b) = \ln(a/b).

    A=4(ln(8)ln(2))=4ln(82)=4ln(4)A = 4 \cdot (\ln(8) - \ln(2)) = 4 \cdot \ln(\frac{8}{2}) = 4 \ln(4)

    Das exakte Ergebnis ist 4ln(4)4 \ln(4). Man kann es weiter zu ln(44)=ln(256)\ln(4^4) = \ln(256) vereinfachen.

Ergebnis:

Das bestimmte Integral beträgt 4ln(4)4 \ln(4).

Beispiel 3

Aufgabe

Gegeben ist die Funktion g(x)=23xg(x) = 2 - \frac{3}{x}. Berechnen Sie die Fläche, die vom Graphen von gg, der x-Achse und den Geraden x=2x=2 und x=6x=6 begrenzt wird.

Fortschritt
4 / 4
  1. Schritt 1
    Integrationsgrenzen bestimmen

    Die Grenzen sind gegeben:

    • Untere Grenze: a=2a = 2
    • Obere Grenze: b=6b = 6
  2. Schritt 2
    Stammfunktion bilden

    Wir integrieren g(x)=23xg(x) = 2 - \frac{3}{x} Glied für Glied.

    G(x)=(23x)dx=2dx3xdxG(x) = \int (2 - \frac{3}{x}) \,dx = \int 2 \,dx - \int \frac{3}{x} \,dx

    G(x)=2x3lnxG(x) = 2x - 3 \ln|x|

    Im Intervall [2,6][2, 6] können wir die Betragsstriche weglassen: G(x)=2x3ln(x)G(x) = 2x - 3 \ln(x).

  3. Schritt 3
    Hauptsatz anwenden

    A=[2x3ln(x)]26A = [2x - 3 \ln(x)]_{2}^{6}

    A=(263ln(6))(223ln(2))A = (2 \cdot 6 - 3 \ln(6)) - (2 \cdot 2 - 3 \ln(2))

  4. Schritt 4 · Ergebnis
    Ergebnis berechnen und vereinfachen

    A=(123ln(6))(43ln(2))A = (12 - 3 \ln(6)) - (4 - 3 \ln(2))

    A=123ln(6)4+3ln(2)A = 12 - 3 \ln(6) - 4 + 3 \ln(2)

    A=83ln(6)+3ln(2)A = 8 - 3 \ln(6) + 3 \ln(2)

    Jetzt klammern wir 3-3 aus und verwenden das Logarithmusgesetz:

    A=83(ln(6)ln(2))=83ln(62)=83ln(3)A = 8 - 3 (\ln(6) - \ln(2)) = 8 - 3 \ln(\frac{6}{2}) = 8 - 3 \ln(3)

Ergebnis:

Der exakte Flächeninhalt ist 83ln(3)8 - 3 \ln(3).

Beispiel 4

Aufgabe

Berechnen Sie das Integral der Funktion f(x)=1xf(x) = \frac{1}{x} im Intervall [4,2][-4, -2]. Interpretieren Sie das Ergebnis.

Fortschritt
4 / 4
  1. Schritt 1
    Integrationsgrenzen bestimmen

    Die Grenzen sind:

    • Untere Grenze: a=4a = -4
    • Obere Grenze: b=2b = -2
  2. Schritt 2
    Stammfunktion bilden

    Die Stammfunktion von f(x)=1/xf(x) = 1/x ist F(x)=lnxF(x) = \ln|x|. Hier sind die Betragsstriche entscheidend, da das Intervall im negativen Bereich liegt.

  3. Schritt 3
    Hauptsatz anwenden

    I=[lnx]42=ln2ln4I = [\ln|x|]_{-4}^{-2} = \ln|-2| - \ln|-4|

  4. Schritt 4 · Ergebnis
    Ergebnis berechnen und vereinfachen

    I=ln(2)ln(4)I = \ln(2) - \ln(4)

    Mit dem Logarithmusgesetz ln(a)ln(b)=ln(a/b)\ln(a) - \ln(b) = \ln(a/b):

    I=ln(24)=ln(12)I = \ln(\frac{2}{4}) = \ln(\frac{1}{2})

    Dies kann man auch als ln(2)-\ln(2) schreiben. Das Ergebnis ist ca. 0,693-0{,}693.

Ergebnis:

Das Integral ist negativ, weil der Graph von f(x)=1/xf(x) = 1/x im Intervall [4,2][-4, -2] vollständig unterhalb der x-Achse verläuft. Der Flächeninhalt der eingeschlossenen Fläche ist der Betrag des Integrals, also A=ln(2)=ln(2)A = |-\ln(2)| = \ln(2).

Beispiel 5

Aufgabe

Die Grenzkostenfunktion eines Unternehmens lautet K(x)=50+100xK'(x) = 50 + \frac{100}{x}, wobei xx die produzierte Stückzahl ist. Berechnen Sie die zusätzlichen Kosten, die bei einer Produktionssteigerung von 10 auf 50 Einheiten entstehen.

Fortschritt
4 / 4
  1. Schritt 1
    Integrationsgrenzen bestimmen
    • Untere Grenze: a=10a = 10
    • Obere Grenze: b=50b = 50
  2. Schritt 2
    Stammfunktion bilden

    Wir integrieren K(x)=50+100xK'(x) = 50 + \frac{100}{x}.

    K(x)=(50+100x)dx=50x+100lnxK(x) = \int (50 + \frac{100}{x}) \,dx = 50x + 100 \ln|x|

    Da die Stückzahlen positiv sind, gilt: K(x)=50x+100ln(x)K(x) = 50x + 100 \ln(x).

  3. Schritt 3
    Hauptsatz anwenden

    ΔK=[50x+100ln(x)]1050\Delta K = [50x + 100 \ln(x)]_{10}^{50}

    ΔK=(5050+100ln(50))(5010+100ln(10))\Delta K = (50 \cdot 50 + 100 \ln(50)) - (50 \cdot 10 + 100 \ln(10))

  4. Schritt 4 · Ergebnis
    Ergebnis berechnen und vereinfachen

    ΔK=(2500+100ln(50))(500+100ln(10))\Delta K = (2500 + 100 \ln(50)) - (500 + 100 \ln(10))

    ΔK=2500500+100ln(50)100ln(10)\Delta K = 2500 - 500 + 100 \ln(50) - 100 \ln(10)

    ΔK=2000+100(ln(50)ln(10))=2000+100ln(5010)=2000+100ln(5)\Delta K = 2000 + 100 (\ln(50) - \ln(10)) = 2000 + 100 \ln(\frac{50}{10}) = 2000 + 100 \ln(5)

Ergebnis:

Die zusätzlichen Kosten betragen exakt 2000+100ln(5)2000 + 100 \ln(5) Geldeinheiten, also ungefähr 2000+1001,609=2160,92000 + 100 \cdot 1{,}609 = 2160{,}9 Geldeinheiten.

Wichtige Erkenntnisse

  • Die goldene Regel: Die Stammfunktion von 1x\frac{1}{x} ist lnx\ln|x|.
  • Der Betrag ist wichtig: Die Betragsstriche x|x| sind notwendig, weil der Logarithmus nur für positive Zahlen definiert ist. In Intervallen mit nur positiven Zahlen kannst du sie weglassen.
  • Faktorregel anwenden: Die Stammfunktion von cx\frac{c}{x} ist clnxc \cdot \ln|x|.
  • Vereinfachen nicht vergessen: Nutze am Ende die Logarithmusgesetze (besonders ln(a)ln(b)=ln(ab)\ln(a) - \ln(b) = \ln(\frac{a}{b})), um dein Ergebnis elegant darzustellen.

Häufige Fragen

Was ist logarithmische Integration?

Die logarithmische Integration beschreibt die Methode, Funktionen der Form 1/x oder c/x zu integrieren. Da die Potenzregel hier versagt, gilt die spezielle Regel: ∫ (1/x) dx = ln|x| + C. Der natürliche Logarithmus ist damit die Stammfunktion von 1/x. Diese Technik ist unverzichtbar in der Analysis, besonders bei Flächen- und Integralberechnungen mit gebrochenrationalen Funktionen.

Warum funktioniert die Potenzregel nicht für 1/x?

Die Potenzregel lautet ∫ x^n dx = x^(n+1)/(n+1) + C. Für n = −1 müsste man durch −1 + 1 = 0 teilen – das ist mathematisch unmöglich. Deshalb braucht man für f(x) = 1/x = x^(−1) eine eigene Regel: Die Stammfunktion ist ln|x|, nicht eine Potenz von x.

Wie integrierst du c/x mit der Faktorregel?

Mit der Faktorregel gilt: ∫ (c/x) dx = c · ∫ (1/x) dx = c · ln|x| + C. Du ziehst den konstanten Faktor c einfach vor das Integral und wendest dann die Logarithmusregel an. Beispiel: ∫ (5/x) dx = 5 · ln|x| + C.

Wann musst du die Betragsstriche bei ln|x| behalten?

Die Betragsstriche in ln|x| sind immer dann nötig, wenn das Integrationsintervall negative x-Werte enthält. Da der Logarithmus nur für positive Argumente definiert ist, sorgt |x| dafür, dass du stets einen positiven Wert einsetzt. Liegt das Intervall vollständig im Positiven – z. B. [1, e] – kannst du die Betragsstriche weglassen und einfach ln(x) schreiben.

Wie vereinfachst du Ergebnisse mit Logarithmusgesetzen?

Das wichtigste Logarithmusgesetz beim Vereinfachen lautet: ln(a) − ln(b) = ln(a/b). Entstehen nach dem Einsetzen der Grenzen zwei Logarithmusterme mit Vorzeichen, fasst du sie zu einem zusammen. Zum Beispiel wird 4 ln(8) − 4 ln(2) = 4 ln(8/2) = 4 ln(4). Das macht das Ergebnis kompakter und ist die erwartete Form in der Klausur.

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